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Inge R. schrieb am 01.03.2012 - 10:48 Uhr

Habe Deinen Kommentar über " Ossis sind ein undankbares Pack" gelesen.. Tommy weise Worte.Ich sehe auch die Fehler, die die DDR-Regierung zu ihrer Zeit gemacht hat, aber die BRD bis heute auch nicht besser, lange nicht! Dieses Land muss erst noch erfunden werden Schade, dass die Bürger im westlichen Teil Deutschlands, sich nicht objektiv und vor allem aktiv mit der DDR auseinandersetzten und sich lieber vom vorgekauten ropaganistischen Unsinn,der fast schon als gefährliche Geschichtsrevision und Totalitarismus gelten könnte, aus dem Fernsehen und anderen Medien, berieseln lässt. Ja die Medien schrecken nicht einmal davor zurück die DDR dem Hitlerfaschismus gleichzusetzen, gar als schlimmer zu bezeichnen,fast 60 Mio Tote im 2.WK sollen nicht so schlimm sein wie das Leben in der DDR!? Allein für diese Unterstellung, mit der er die Opfer zu einer Fars macht, sollte geahndet werden! Es ist sowieso für mich bis heute unverständlich wie Deutschland mit seiner Vergangenheit Parteien mit eindeutig nationalsozialistischem Gedankengut die Gründung und Existenz gestatten und Nazi-Demos polizeilich beschützt erlauben kann. Die Rechte Szene wächst mit jedem Jahr, mit dem Unmut der sozial Schwachen in der Bevölkerung, was die rechtgesinnten Partein gut auszunutzen wissen, und im Fernsehen bei politischen Talkshows ist das größte Problem die linksgesinnten Parteien, die als der gefährliche schleichende Feind hingestellt wird und als verfassungswidrig (wie ich es vor einigen Monaten gehört habe) tituliert wird. Vielleicht war das Wort antifaschistischer Schutzwall wie die Mauer von der Regierung auch genannt wurde, treffender als man dachte,denn nach dem Fall dieser Mauer sind die braungesinnten in Strömen in den Osten gezogen um ihr krankes Gedankengut zu säen. Der Witz ist, dass Westbürger Ossis oft als Nazis abstempeln. Dass aber diese Nazis in Scharen aus dem Westen kamen und man so etwas in der DDR nicht antraf, wissen nur SEHR wenige, oder KEINER. I.R


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Jürgen Brand schrieb am 09.01.2012 - 19:35 Uhr

Hallo, Im Gästebuch eines Forums habe ich die E-Mail Adresse gefundenMein Name ist Jürgen Brand und ich stamme aus Magdeburg. Seit der Ausreise 1981 lebe ich allerdings in NRW. 2 x war ich in DDRHaft, von 1976-1981 saß ich in Magdeburg ,Thale und Torgau.Weil ich im Knast die SV-Ordnung ablehnte und auch ständig die Arbeit verweigerte, war ich 30 Monate im Einzelhaft und der Absonderung untergebracht. Von dieser Zeit, musste ich mehr als 14 Monate im Strengen Arrest sitzen. Alle 3 Tage nur Mittagessen, sonst nur etwas trocken Brot und die anderen Entbehrungen und Schikanen waren die Hölle. Mein Ziel die Ausreise zu erzwingen, schaffte ich zum Glück ohne vorher zu verrecken, denn die VO er der Stasi holten mich oft zum Erziehungsgespräch und wollten mir Zeigen wer das Sagen hat. Nachts konnte ich vor Hunger nicht schlafen. oder vor Schmerzen weil ich auf blanken Holz lag. DDR Erziehungsmetoden! Willst Du nicht, dann Quälen wir Dich. Leider sind die meisten Täter nie bestraft wurden und dürfen heutzutage ihre viel zu hohen und unverdienten Renten genießen. Die Kröning ist aber, das noch tausende ehemalige Bonzen in Ämter arbeiten dürfen und auch noch Polizeioffiziere sind. Und das in dem Land, welches die bekämpften! Armes Deutschland. Ganz zu schweigen von den mehr als 300 000 IM, denn denen wurde auch kein Haar gekrümmt. Allein schon der Name DDR war eine glatte Lüge, den die Demokratie gab nur auf Papier.Im März letzten Jahres habe ich mein Buch Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers veröffentlicht. In NRW war ich in 5 Zeitungen drinnen abgebildet, zur Buchvorstellung. In den neuen Bundesländer wo schließlich die DDR war, wollte die Presse und der Buchhandel meine Geschichte nicht haben. Vielleicht will man keine Leser verlieren, denn die meisten taten sich doch der Diktatur damals unterordnen oder in deren Dienste treten. Ja, ja es gab auch gute Zeiten in DDR, aber es war doch eine Diktatur oder?Wenn in den Ordnungsämter nicht so viele verständnislose, gleichgültige oder Ignorante Leute sitzen Würden, dann wäre die Anerkennung auf gesundheitliche Entschädigung mit ca3-5 prozent nicht so erschreckend gering. Freundlicher Gruß Jürgen Brand

Anmerkung:
Eigentlich wollte und wüsste ich nicht darauf zu antworten .Aber doch hier meine Anmerkung
Ich kannte die DDR und fast alle Schichten gut genug und war auch kein Freund der DDR, habe sie mehr als oft kritisiert und das öffentlich.Oft mit Folgen.
Warum schreibst du mir das alles.....

Du gehörtest zu einer Minderheit der ehemaligen DDR
( DDR war 17Millionen) die keine Verantwortung für sich und deren Familien übernahmen,Trotz dieses autoritären Staats der sich in den Paragraphen 100 Staatsfeindliche Verbindungen, 158 und 177 Diebstahl, 249 Asozialität, 215 Rowdytum, 219 Ungesetzliche Verbindungsaufnahme, 220 Staatsverleumdung und Republikflucht wieder spiegelt und Ihr Leben aufs Spiel zu setzen.Zu Adolf Zeiten hätte man Dich gleich ins KZ gesperrt und verheizt.
Der größte Teil der DDR Bevölkerung lebte anderst und lehnte diesen Personenkreis oder Gruppe in dem Du zählt, ab ,hinzu kommt das Du Dich offen (unüberlegt, vorsichtig ausgedrückt) gegen diesen Staat gestellt hast, Arbeitsverweigerung Widerstand gegen die Staatsgewalt und möglicherweise noch andere Delikte.Dieser Staat ging mit äußerster Brutalität gegen solche vor.Das wusste jeder,Arbeitsverweiger wurden sofort zugeführt, inhaftiert, und in ein Arbeitslager gesteckt.Es war Deine Entscheidung sich in diese Gruppe ein zu ordnen.Es gab genügend Freiräume sich anderst zu betätigen und trotzdem seine eigene Meinung zu vertreten.Mit etwas Intelligenz in einer Diskussion mit diesen Genossen war es immer möglich diese in die Enge zu treiben , ohne sich selber noch Schaden zu zu fügen.Nur so hätte man etwas verändern können.Die Zeit war noch nicht reif ,der Deutsche Michel wird erst wach wenn es zu spät ist! Es war Dein gelebtes und erlebtes DDR-Leben was heute Deinen ganzen Hass und Wut überbringt.
OK, aber das war nicht mein gelebtes Leben das in Verantwortung mir gegenüber und das der sehr vielen anderen ,die auch eine andere ,eigene Meinung über diesen Staat DDR hatten ,aber nicht zu Deiner Gruppe gehörten.Das wird auch der Grund sein das es keiner hören will !
Auch wenn Du heute durch das neue System anerkannt bist,so hast du doch verloren.Es war schon immer so.Politik das Spiel mit den Menschen

MFG
T. Ziller


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Dessauerin schrieb am 28.12.2011 - 11:22 Uhr

Hallo Herr Ziller,nicht nur Sie weilen in Ihren Erinnerungen.Nach der politischen Wende oft umgezogen und geglaubt ein neues Zuhause gefunden zu haben , vermisse ich meine alte Heimatstadt so sehr mit meinen alten, Freunden, Bekannten, etc. Habe meinem 17. Geburtstag dort noch mit allen gefeiert. Danach nie wieder dieses neue sogenannte Dessau-Rosslau besucht. Wenige Freunde aus der Zeit von damals sind mir geblieben, leider überall verstreut und ich vermisse Sie und die verlorene alte Zeit. Neue Freunde heute?, eigentlich nur flüchtige Bekanntschaften jeder denkt nur an sich.. Aber was ist das schon gegen eine von Kindheit auf gewachsene Freundschaft und deren vertrauten Mentalität, die Plätze,Straßen und Häuser, die einem von Kind an vertraut waren.Auch der Dialekt ,wo man sich heute da drüber lustig macht, einfach zu Hause !Sehnsucht nach meinem guten alten Berlin ( Hildegard Knef ) scheint so alt, wie die Stadt selbst.Warum nicht auch vom guten alten Dessau.Die Zeit nach dem Mauerbau wird wieder lebendig . Die verbreitete Sehnsucht nach der alten Stadt Dessau und meinen Erinnerungen auch dieses Zusammengehörigkeitsgefühl was ich vermisse, die verlorenen Jahre ,die Politik ,und immer wieder diese scheinheiligen Politiker ( Immer mehr müssen mit immer weniger auskommen.) Ihr Seite ein kleines Stück Erinnerung an Kindheit und Jugend in alter Heimat .Danke Grüsse und ein gesundes neues Jahr sendet Ihnen eine Dessauerin Gudrun R.

Anmerkung:
Eigentlich wollte ich nur mein Erlebtes aufzeigen ..Ihre Worte haben mich sehr berührt Man sollte versuchen sich damit abfinden sonst wird man krank....


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Sonja schrieb am 13.12.2011 - 12:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Ziller Lang habe ich überlegt ein paar Worte zu schreiben,aber Ihre Bilder haben mir und meinen Mann unsere Vergangenheit wieder geschenkt. Was für eine Erinnerung an eine längst vergangene und gewissermaßen auch verlorene Zeit! Erinnerungen an die Lebensverhältnisse DDR und meiner Kindheit ,Jugend ,Eheleben,Kinder.Wir führten durchaus ein beglückendes liebevolles Leben auch in der DDR. Eine Realität voll gute und schlechte Erlebnisse,wo aber heute die schlechten in den Hintergrund treten.So dankbar ich für den politischen Umbruch bin,es gibt doch einige Zweifel an dem heutigen System und der Gleichgültigkeit der Menschen, auch dieses nur an sich denken.Diese kennen nur die Preise aber nicht den Wert der Ware. Danke für Ihre kleine Zeitreise und Fotos auch das Waldbad mit viele Erinnerungen von und um Dessau. Erinnerung an Zeiten, die man selbst von Kind auf erlebt hat.Denn noch , war nicht alles schlecht ,auch wenn das behauptet wird. Ich wünsche ihnen und ihrer Familie ein gutes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Sonja K. Smilie


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Stefan S. schrieb am 28.11.2011 - 18:17 Uhr

Herr Ziller da kann ich mich nur Ihren Worten anschließen
Die DDR war ein autoritärer Staat! KeineFrage.
Aber immer aus der Sicht der Menschen die unten lebten.
Auch dieser Staat heute wird immer autoritärer, aus der Perspektive jener Menschen gesehen, die unten leben. Wichtig, wie ein Staat mit seiner Unterschicht, dem Anderssein, den Andersdenkenden umgeht. Beide Systeme DDR/BRD haben ihre Schwächen und Fehler die ich erfahren mußte.
Aber mir würde im Traum nicht einfallen, die DDR der 1980er Jahre, die ich bewußt kennengelernt habe, mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen oder gar gleichzusetzen, daher lehne ich die Absurde Anwendung der Totalitarismustheorie ab. Der Nationalsozialismus war einmalig, das Grauen unvergleichlich. Es gibt keine Worte für Auschwitz. Außerdem habe ich in meinen Jahren in Dresden und Ostberlin eine DDR-Subkultur kennengelernt, die sich Freiräume eroberte. Es gab die Möglichkeit, anders zu sein, ihr eigenes Leben in den eigenen Wänden zu führen , Nachrichten Musik von überall zu hören. Man konnte selber entscheiden wie weit man gehen wollte um die Aufmerksamkeit der Stasi auf sich zu ziehen.


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micha mildensee schrieb am 25.11.2011 - 16:07 Uhr

sie tun mir in der seele leid!

Anmerkung:
Werter Herr micha mildensee
Ihr gelöschter Eintrag von 24.11 und deren Formulierungen:\\\"Wenn wir Sie und Ihre Gleichgesinnten 1989 nicht gestoppt hätten\\\"
Oder andere abenteuerliche Feststellung:\\\" Ihre Diktatur von 1933 bis 1989\\\" -was soll das denn ?
Vorwürfe und Schuld Zuweisungen in Richtung NS/Stasi entspricht in keiner Weise der Wirklichkeit meiner Person und wird von mir als öffentliche Beleidigung aufgefasst!
Gleichzeitig spreche ich Ihnen die Gabe einer politisch sachlichen Einschätzung ab!
Ich billige jedem sein Erlebtes und Meinung zu aber bitte ohne Angriffe und Zuweisungen .Sie brauchen mir nicht erzählen was und wieviel man in der DDR Arbeiter /Rentner bekommen oder verdient hatten...Meine Einsicht war eigentlich gross genug,und viele waren auch Glücklich damit! Dessau hatte auch kein European Recovery Program wie andere !Der Russe holte alles was er gebrauchen konnte.Warum sollte ich das verleugnen ...Aber lassen wir das. für mich war es mit die beste Zeit auch vom Alter her, ob mit Stasi oder ohne es bleibt immer die benutzte Hure Politik,auch Heute. Das Spiel mit dem Menschen das schon immer geschichtlich Generationen, Familien Freunde total zerrüttet und gegen einander aufgebracht hat.Es hat sich nichts geändert wir sind genau an dem Punkt wieder wo andere Generationen schon scheiterten und sich die Birne einschlugen!
Thomas Ziller


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Renate schrieb am 14.10.2011 - 10:45 Uhr

Hallo Herr Ziller,

eine schöne Webseite haben sie gestaltet mit viel Liebe und Sammelleidenschaft. Erinnerungen werden an vergangene Zeiten wach (Freude und Wehmut). Wie geht es Ihnen heute in Ihrer neuen Heimat? Wir fühlen uns nach 22 Jahren fern der Heimat immer noch einsam. Die ganze Oberflächlichkeit der meisten Menschen und die Gier, damit habe ich meine Probleme. Und wie war das doch in den meisten Ost - Ehen, das Einkommen war unser Einkommen, dieses Wir-Gefühl,was wir vermissen Das ist den meisten Menschen hier doch total abhanden gekommen!

Interessant ist auch das Alter der meisten Ihrer Familienmitglieder, trotz schlechter Zeiten haben sie ein stattliches Alter erreicht! Und was wird heute von der Politik geschürt, die Alten werden zu alt! (durch das tolle Gesundheitswesen und die Ernährung u.s.w )

Mit freundlichem Gruß
Renate v. D.


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Horst schrieb am 08.10.2011 - 21:31 Uhr

Eine wirklich tolle Seite mit allen drum und dran, auch Deine Malerei super gemacht.
Alles Gute
Gruss Horst


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dessauer schrieb am 20.09.2011 - 09:10 Uhr

Wenn Du mit dem Leben,so wie es eben sich ergibt nicht fertig wirst,must Du den Strick nehmen!Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.Rosa Luxemburg Freiheit ist auch gerne unter Brücken schlafen wollen Ich habe 58 Jahre in Dessau verbracht-und nicht vergessen wie Dessau 1989 aussah! z.B. Noch 10 jahre und die Strassenbahn wäre eine UBahn geworden!

Anmerkung:
Antwort von Thomas Ziller
Wenn ich Ihren Kommentar ernst nehmen würde dann hätten Sie sich aber1989 erhängen müssen.Es gibt noch einige Unterschiede zwischen wollen und müssen
zwischen Gewinner und Verlierer ,aber lassen wir das,es muss auch solche geben wie Sie Anonym und solche Kommentare.
Die nicht richtig lesen und mit sehr kleinen Horizont ihre Wut und ihr gelebtes Leben ,was sich ebend so ergibt anderst sehen. Ok habe nichts dagegen...
Aber bitte dann auch das meine , über 40 Jahre gelebte und erlebte Heimat Anhalt Dessau
und bitte immer schön sachlich und etwas kritischer im Leben bleiben.
Mit freundlich Grüssen
T.Ziller


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Dessau schrieb am 09.09.2011 - 19:20 Uhr

Dessau meint:
6. September 2011 um 18:16
Tolle Bilder! Schade, dass sich nicht jeder solche Mühe macht. So macht es deutlich mehr Spaß Städte kennenzulernen.

dessauer versicherungsmakler


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